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17. November 2020

Argument der Woche (2): Thema Führungskultur

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Führung und Werte

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Dominik Schönherr
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dominik.schoenherr@thesmonwellpoint.de

Führung als Befähigung

Im ersten Teil des Arguments der Woche ging es um das Thema Freiheit. Was bedeutet “Freiheit” eigentlich in diesem Kontext? Unkritische Trendversessenheit kann manchmal zu blindem Aktionismus führen. Mitarbeitenden einfach mehr „Freiheiten“ zu geben, ohne gleichzeitig die Verantwortlichkeiten im Blick zu behalten, führt ins Chaos. Es braucht einen kohärenten Leadership-Ansatz. Dieser sieht vor, die Mitarbeitenden in ihrer Verantwortung zu unterstützen. Das nennt man auch “Supportive Leadership”. Eine klar definierte und kommunizierte Vision und Mission (Purpose) des Unternehmens kann dabei hilfreich sein. Wer Verantwortung will, bekommt sie auch, wird mit dieser allerdings nicht allein gelassen. Was ist aber mit denen, die keine Verantwortung wollen? Diese Frage taucht in diesem Zusammenhang häufig auf. Die Antwort ist einfach: Mitarbeitende können zusätzliche Verantwortung auch ablehnen, sollten gleichzeitig aber ermutigt werden, den eigenen Verantwortungsbereich zu erweitern. Eine gute Führungskultur nimmt häufig positiven Einfluss auf das, was sich die Beschäftigten zutrauen. Und seien wir ehrlich: Das Problem besteht nicht darin, dass Mitarbeitende in KMU unzufrieden sind, weil sie zu viel Verantwortung haben. Eines der Kernprobleme ist, dass die Motivation aufgrund mangelnden Vertrauens stetig abnimmt. Das Gleichgewicht von Freiheit und Verantwortung ist hierbei der Schlüssel.  

Bildquelle: Pixabay

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